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Aikido Jacke

Aikido – Strategie mit technischer Perfektion

Die Kraft des Angreifers abwehren – ohne Aggression. Der Gegner soll soll die Sinnlosigkeit seines Angreifens erkennen und aufgeben. Würfe und Hebel technisch eingesetzt, sind so ausgelegt, dass weniger die Kraft den Ausschlag gibt, als vielmehr die Genauigkeit der eingesetzten Technik. Je besser man die Technik beherrscht, umso geringer muß eigene Energie eingebracht werden.

Aikido Jacke (Uwagi)

Das Oberteil des Aikido Anzuges, den ein Aikidoka während des Trainings oder im Kampf trägt, ist aus einem grob gewebten, reißfesten Baumwollstoff gefertigt. Er ist dem Judo Gi relativ ähnlich, vom Gewicht her jedoch etwas leichter (unter 12 oz.). Das macht ihn im Tragen wesentlich bequemer, er muss auch nicht ganz so viele Griffe nach der Jacke aushalten wie im Judo.

Die Ärmel des Aikido Gi sind etwas kürzer – es gibt hier übrigens keine einheitlichen Wettkampfvorgaben – damit sie beim Waffentraining nicht stören und die Handgelenke frei sind.

Zusammengehalten wird die Aikido Jacke mit dem Obi, dem traditionellen Kampfsportgürtel, den es in verschiedenen Graduierungsfarben gibt.

Wie legt man einen Aikido Anzug richtig zusammen?

  1. Jacke ausbreiten
  2. Hose in der Mitte falten und mittig auf die Jacke legen, Bund der Hose soll bündig mit dem Kragen der Jacke abschließen
  3. überstehende Teile der Hosenbeine an der Unterkante der Jacke nach oben legen
  4. linke Kante der Hose bündig mit der linken Hälfte der Jacke nach rechts umlegen
  5. den überstehenden Teil des Jackenärmels bündig mit der rechten Kante der Hose nach links zurückfalten
  6. die rechte Jackenhälfte gleichermaßen nach links falten
  7. den überstehenden Ärmel wie unter Punkt 5 nach rechts zurückfalten
  8. oberen Teil unterhalb der waagerechten Ärmelhälfte nach unten klappen, unterhalb der Gürtellinie untenen Teil nach oben legen
  9. Gürtel drei Mal zur Mitte falten und in die Vertiefung legen
  10. waagerecht und zur Hälfte falten

Vollständige Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung ist im Aikido vollständig umgesetzt. Es gibt keine Trennung nach Geschlechtern und keine Sortierung nach den Gewichtsklassen. So ist Aikido besonders auch für Frauen und Senioren geeignet. Es gibt keine Schläge und Tritte, die auf Verletzungen des Gegenübers abzielen!

Es lässt sich dem Körper des Übenden anpassen und nicht umgekehrt. Aikido lehrt u. a. Elemente wie richtiges Fallen – dies kommt im Notfall des Alttags besonders älteren Menschen zu Gute.

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