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Brustschutz

Wer Kampfsport betreibt weiß, dass der Schutz der eigenen Gesundheit und der des Gegners oberste Priorität hat. Darum sind – je nach Sportart – bestimmte Schutzausrüstungen vorgeschrieben, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Gerade Frauen sollten ihren Oberkörper vor Verletzungen schützen!

Schläge und Tritte

Im Karate, Boxen, Thaiboxen, Kickboxen und Taekwondo sind Schläge bzw. Tritte auf den Oberkörper an der Tagesordnung. Frauen, die diese Sportarten ausüben, laufen Gefahr, bleibende Schäden zu erleiden, wenn sie ihre Brust nicht schützen. Die weibliche Brust und das Brustgewebe sind überaus empfindlich, ein passender Brustschutz kann hier helfen.

Welche Risiken bestehen ohne Brustschutz?

Viele Frauen sind sich der Risiken durch einen Schlag oder Tritt gar nicht bewusst. Die Folgen können sein:

  • Bildung innerer Hämatome, Blutgerinsel oder Knoten
  • Verletzungen von Drüsen oder des Drüsengewebes
  • Verhärtungen, Verkapselungen
  • Entzündungen
  • Sekretstau, Abzess- oder Fistelbildung
  • wunde Brustwarzen
  • Vernarbungen an den Brustwarzen

Welche Arten von Brustschutz gibt es?

Das angebotene Spektrum ist sehr groß, sie unterscheiden sich aber hinsichtlich des Tragekomforts enorm. Jede Frau sollte für sich selber entscheiden, ob sie lieber einen einteiligen Brustschutz oder einen zweiteiligen vorzieht. Beim zweiteiligen Modell können die Schalen bei Bedarf einfach herausgenommen werden.

  • Es gibt Hartschalen Brustpanzer, die in der Regel über einem T-Shirt getragen werden, damit der Schweiß optimal aufgenommen wird. Elastische Bänder halten die Schale in der richtigen Position.
  • Brustschutz aus atmungsaktivem Gewebe mit anatomisch geformten weichen Schalen aus Hartschaum
  • Brustschutz Hemden, Tops
  • Brustschutz BHs
  • BH – Einlagen.

Eine Leserin schrieb uns:

“Ich trage jetzt grundsätzlich immer einen Brustschutz im Training. Der Grund? Einmal wurde ich auf die Brust getroffen, eigentlich gar kein harter Treffer. Jedoch hat dieses Erlebnis gereicht, um mich buchstäblich für das Thema zu sensibilisieren, denn ich hatte richtig Angst, dass etwas kaputt gegangen sein könnte.

Seither habe ich einen Brustschutz, bei dem die Kappen herausnehmbar sind. Fürs Aufwärmen lasse ich die Einlagen draußen, aber sobald es ans Sparring geht, schiebe ich sie rein, um mich vor schmerzhaften Schlägen zu schützen.

Störend empfinde ich ihn überhaupt nicht. Er muss halt straff und eng sitzen, um mir optimalen Halt zu bieten und darf dabei nicht einengen. Wichtig ist, dass die Kappen perfekt auf dem Busen sitzen, so dass er weder lose oder schlaff darin liegt, dabei aber auch nicht abgedrückt wird. Das Tolle an dem Teil ist, ich nehme zu Hause die Dinger raus und stecke das Shirt in die Waschmaschine.”

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