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Dipständer

Neulich wurde ich im Bus ungewollt Zeuge dieses Gespräches:

Er: Mann, ich brauche nen Dipständer. So geht das nicht weiter.
Sie: Was? Seit seit wann hängt man Dips an einen Ständer?

Ich musste schmunzeln und entschloss mich sofort, einen Artikel in unser Portal aufzunehmen. Nämlich “Dipständer”.

Und nun zur Erklärung:

Was sind Dips?

Dips bezeichnen Übungen, bei denen man den Körper zwischen zwei Balken/Stangen hochstemmt und wieder herunter lässt. Vergleichbar den Liegestützen, die man auf dem Boden macht. Es werden die gleichen Gruppen von Muskeln gefordert, nur erschwerend kommt hinzu, dass das ganze Körpergewicht gestemmt werden muss. Dips sind eine äußerst effektive Übung, um den Trizeps zu trainieren. Schon im alten Rom waren Dips sehr beliebte Übungen, die den Gladiatoren zu ihrer breiten Brust und den massigen Trizeps verhalfen.

Was ist ein Dipständer?

Zum Dipständer gehören meist V-förmig auseinander laufende Griffstangen, an denen man diese “Klimmzüge” ausführt. Die Griffweite lässt sich hier variieren, so dass die Schulterpartie geschont wird. Der Abstand der Stangen beträgt in der Regel 49 – 60 cm. Stabilität erhält der Dipständer durch den breiten Grundrahmen, der das Kippen verhindert.

Der Körper wird an den zwei gleich hohen Stangen hochgestemmt und durch Einknicken der Arme langsam wieder abgesenkt, so dass die Arme parallel zum Boden stehen. Dann wird aus dieser Position wieder hochgestemmt. Die Füße sind dabei in der Luft. Bauchmuskulatur, Schultern und Trizeps werden gefordert. Beugt man den Oberkörper bei diesen Übungen zudem noch nach vorn, werden vor allem die Brust- und Schultermuskeln beansprucht. Die aufrechte Haltung fordert vor allem den Trizeps.

Tipp:

Die maximale Belastbarkeit sollte mindestens 150 kg – besser bis 500 kg betragen. Oft werden auch noch zusätzliche Gewichte zwischen die Füße geklemmt, um das Klimmzug-Training noch etwas zu erschweren. Viele Sportler nutzen als Erschwernis noch zusätzlich einen Leder-Gewichtsgürtel. Achten Sie darauf, dass die Höhe des Ständers ausreichend ist.

Ideal sind auch die auf dem Markt angebotenen Kombigeräte. Hier können neben den Dips auch Kniehebeübungen und viele weitere Übungen für den Oberkörper gemacht werden.

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