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Eskrima Stock

So alt wie die Menschheit

Escrima (Eskrima), zu Deutsch Fechten, ist eine philippinische Kampfsportart. Der Fokus liegt hierbei auf Stock- und Klingentechniken. Sie ist außerdem ein hervorragendes Mittel der Selbstverteidigung gegen einen bewaffneten Angreifer.

Angriff und Verteidigung prägt unsere Menschheitsgeschichte. Schon immer bedeuteten Kampfmittel eine Steigerung der menschlichen Kampfkraft.

Schutzausrüstung

Der Excrimadero stellt seine kämpferischen Fähigkeiten in Wettkämpfen vor, wo er in meist schwerer Schutzausrüstung, aus Helm und Brustschutz bestehend, überwiegend mit Schlagstöcken oder stumpfen Schwertern gegen einen Gegner kämpft.

Der Escrima Stock

Der Escrima Stock ist ein 60 – 70 cm langer Rattanstock mit 2 – 3 cm Durchmesser, der sehr gut in der Hand liegen muss. Er ist ca. 300 g schwer und besteht aus geölter Eiche, Ramin oder asiatischem Rattan. Oft ist er mit einer dünnen Lackschicht überzogen und hat eine robuste Außenschale.

Mit einem Isolierband überzogen, lassen sich die Stöcke hierbei noch robuster machen. So können sie auch sehr gut im Ju-Jutsu Training verwendet werden!

Zubehör

Als Zubehör ist eine Griffsicherung zu empfehlen, die über den Griff geschoben wird und dort arretiert. Sie verhindert das Wegrollen des Stockes, wenn er herunterfällt. Außerdem gibt es praktische Gürtelholster aus Kunstoff, die den Stock aufnehmen.

Notsituationen trainieren

Escrima ist – wie bereits erwähnt – nicht nur eine Kampfsportart sondern auch eine Selbstverteidigungssportart, die Notsituationen trainiert. Sie lernen, wie man sich aus einer Notsituation retten kann und bewaffnete Angriffe (auch aus dem Hinterhalt) abwehrt. Es gibt gute Chancen, einen bewaffneten Angriff auch waffenlos zu überstehen.

Diese Sportart lebt von ihrer Natürlichkeit. Es gibt kein unnötiges Stockgefuchtel, sondern pure “Kriegskunst”, die im Verteidigungsfall ihr ganzes Potential zeigt! Escrimaderos sind auf Risikosituationen vorbereitet. Der Escrima Stock ist hierbei nur der Anfang.

  • Die Stockkonzepte können auf die Hände, Füße und alle Alltagsgegenstände übertragen werden.

Die Einsteiger

Für die Schüler gibt es meist 12 Schülergrade – angepasst an den jeweiligen Entwicklungsstand. In den ersten Stunden werden gepolsterte Stöcke benutzt, um jegliche Verletzungen auszuschließen und um die Angst vor der Waffe zu nehmen.

Die Könner

Später wird neben dem Stocktraining auch noch mit weiteren, hauptsächlich stumpfen Waffen trainiert. Um nur einige zu nennen:

- Balisong
- Barong
- Kampilan
- Katana
- Kris
- Naginata
- Ninja To
- Nunchaku (gesetzlich erlaubte Softversion)
- Panabis
- Sai
- Tonfa
- Buckler
- Florett
- Glave
- Glockensäbel
- Katzbalger
- Rapier
- Säbel

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1 Kommentar »

  • Holger sagt:

    Guter Tipp mit dem Isolierband! Werde ich morgen gleich mal ausprobieren.

    Holger
    holgersports.com

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