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Karategürtel

Urspünge – Legenden

Karate ist eine Kampfkunst, die sich der Legende nach aus den Ursprüngen des Shaolin-Kungfu weiterentwickelt hat. Im 6. Jahrhundert soll der buddhistische Mönch Daruma Taishi im Kloster Shaolin den Buddhismus begründet und die Möche in körperlichen Übungen unterrichtet haben. Auf diese Art und Weise lehrte er sie, das lange Meditieren besser durchzuhalten. Aus diesem anfänglichen Shaolin-Kungfu entstanden viele andere Kampfkunststile, darunter auch später das Karate.

Kondition und Beweglichkeit

Karate ist eine Kombination verschiedener Techniken wie Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Das wichtigste ist jedoch die körperliche Kondition. Beweglichkeit, Schnelligkeit, Belastbarkeit und Abhärtung wird trainiert.

Kleidung

Jeder Karate-Schüler und Meister trägt den traditionellen Karate-Gi (Karateanzug), der aus der an der Hüfte geschnürten weißen Bauwollhose besteht, einer Jacke (Uwagi) und einem Gürtel, dem Obi.

Graduierung durch den Karategürtel (Obi)

Der Karategürtel dient der Graduierung. In Graduierungen wird zwischen den Schülergraden, den so genannten kyū und den Meisterschüler, bzw. Meistergraden, den so genannten dan unterschieden. Für jede Stufe wird eine Gürtelfarbe zugeordnet. Bei uns in Deutschland gibt es 9 Kyū- und 10 Dan-Grade. Der 9. Kyū ist hierbei die unterste Stufe, der 10. Dan die höchste.

Die Gürtelfarben

9. Kyu – Weiß

Philosophisch bedeutet die Farbe weiß: “Der Schnee liegt auf der Landschaft. Der Lehrer sieht den Schüler nicht. Der Schüler sieht die Lehre nicht.”

8. Kyu – Gelb
7. Kyu – Orange
5. Kyu und 4. Kyu – Blau
3. Kyu, 2. Kyu und 1. Kyu – Braun
1. Dan bis 10. Dan – Schwarz – “Das Wandeln der Stille”

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