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Knieschützer

Wer bereits einmal einen Bänderanriss, eine Verstauchung oder gar einen Sehenabriss beim Training erlitten hat, der weiß wovon hier in diesem Artikel die Rede ist. Und er weiß, wie wichtig es ist, seine Knie vor Verletzungen zu schützen.

Die Folgen von Knieverletzungen, die leichtfertig in Kauf genommen werden, sind oftmals fatal: Trainingsausfall über Wochen oder Monate, Arbeitsunfähigkeit oder schlimmstenfalls sogar eine daraus resultierende Operation.

Das muss nicht sein, denn es gibt neben Knöchelschonern und Fußbandagen auch Knieschützer, die diesen Verletzungen keine Chance geben.

Für wen ist das Tragen von Knieschützern zu empfehlen?

Knieschoner empfehlen sich für zahlreiche Ball-Sportarten wie Handball, Volleyball und Basketball. Hier haben sie sich mittlerweile als Schutzausrüstung etabliert. Aber genauso wichtig sind sie für Kampfsportarten wie Judo, Karate, Aikido und Ju Jutsu. Denn auch hier stehen Bodenkämpfe an, und Stürze aufs Knie, Tritte, manchmal auch Schläge sind die Regel.

Aus welchem Material bestehen Knieschützer?

Es gibt unterschiedliche Ausführungen. Die klassische Bandage, die das Knie vollständig umschließen, und es gibt Knieschützer, die im Bereich der Patella offen sind. Dazu gehört eine gute Polsterung im Kniebereich, die im Falle eines Sturzes die Knieregion wirksam schützen kann, da sie ein hartes Auftreffen auf den Boden verhindert.

Aus hochwertigem Neopren gefertigt, das die Eigenschaft hat, stabil und flexibel zu sein, wird das Knie stabilisiert und gleichzeitig die Beweglichkeit nicht eingeschränkt.

Auch Baumwollstoff eignet sich hervorragend als Knieschutz. Er hat eine mindestens 10 mm starke Schaumstoffpolsterung über der Kniescheibe und bietet durch seine bandagenähnliche Form eine sehr gute Stützfunktion für das Kniegelenk. Baumwolle ist außerdem sehr pflegeleicht und lässt sich bei 60 Grad ganz einfach in der Waschmaschine reinigen.

Wie wird der Knieschützer angelegt?

Es gibt unterschiedliche Varianten. Die Mehrzahl besteht aus einer Art Bandage mit Schutzpolster, die über den Fuß bis zum Knie gezogen werden. Unterschiedliche Modelle für rechts und links gibt es in der Regel nicht.

Viele Knieschützer haben im Bereich der Kniekehle eine Aussparung, so dass der volle Schutz der Kniescheibe und der seitlichen Gelenkpartien gegeben ist, die hintere Aussparung jedoch für eine größere Bewegungsfreiheit sorgt.

Was sollte man beachten?

Die richtige Größe ist wichtig! Diese können Sie ganz einfach ermitteln, indem Sie den Umfang Ihres Kniegelenks inklusive der Kniescheibe messen.

Prävention

Das Kniegelenk ist hochgradig verletzungsanfällig. Auch wenn Sie das richtige Abrollen trainiert haben, wird es immer wieder vorkommen, dass Sie ab und zu doch auf das Knie fallen werden. Bei einem harten Aufprall ist die Gefahr einer Knieverletzung immer gegeben. Beugen Sie vor!

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