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Medizinball

Was hat ein Grieche mit dem Medizinball zu tun?

Wissen Sie, wer der berühmteste Arzt des Altertums war? Super, Sie haben Recht, es war Hippokrates. Dann wissen Sie auch, dass Hippokrates schon den Nutzen des Trainings mit einem schweren Ball kannte. Denn er verordnete seinen Patienten zu Reha-Zwecken das Training mit dem “Medizin”ball.

Bewährtes bewahrt!

Es ist erstaunlich, wie zeitlos dieser besondere Ball ist. Denn auch heute noch wird er als Sportgerät zur Kräftigung der gesamten Muskulatur geschätzt. Karate- und Judokämpfer bedienen sich des Riesenballs ebenso wie Boxer und Fußballer. In der Präventions- und Rehabilitationsmedizin findet er ebenso nach wie vor seinen wirkungsvollen Einsatz.

MedizinballDetails?

Gefertigt ist ein Medizinball aus Rinderleder, widerstandsfähigem Gummi oder latexfreiem Kunststoff. Griffig, pflegeleicht und variabel im Gewicht, kann er von 800 g bis zu 10 kg wiegen. Die großen Bälle variieren im Durchmesser zwischen 30 cm bis zu 35 cm. Doch auch kleinere Bälle, meist aus Kunststoff hergestellt, sind erhältlich. Besonder Kinder und Senioren bevorzugen sie, um eine allmähliche Leistungssteigerung zu erreichen. Während diese mit einem Gel gefüllt sind, ist der klassische Medizinball mit einer Füllung aus Korkgranulat oder Wildhaaren versehen.

Wie gehe ich es an?

Die Übungsmöglichkeiten mit der “Riesenhantel” sind enorm. Man muss ja nicht gleich – wie es zum Training der Profi-Boxer gehört – sich den schweren Ball auf den angespannten Bauch werfen lassen, um seine Bauchmuskeln zu trainieren. Aber Sit-ups mit dem “Bällchen” könnte man schon einmal ausprobieren! Ein ungeheures Ausdauertraining.

Werfen und Fangen, im Liegen, im Sitzen oder Stehen, mit langen oder angewinkelten Armen, Liegestütze…… Trizeps oder Bizeps, Bauch, Arme, Rücken? Die verschiedenen Bewegungsabläufe fordern Ihre gesamte Muskulatur.

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