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Paul – mein innerer Schweinehund und die Fitness

Mein innerer Schweinehund heißt Paul. Kurz und knapp Paul. Und Paul ist immer dann besonders präsent, wenn es darum geht, etwas gegen meinen Bauchansatz zu tun. Er fängt an zu murren, zu schimpfen, zu drohen, zu betteln und versucht mir klar zu machen, wie schön es doch auf der bequemen Couch ist, die einladend auf mich warte. Ein Bierchen, die Zeitung, die Beine hochlegen – Sport ist Mord.

Der erst neulich gekaufte Heimtrainer steht im Fitnessraum. Ja, ich habe mir einen tollen Raum eingerichtet, in dem es nur so strotzt von muskelbildenden Gerätschaften. Eines besser als das andere. Angefangen vom Springseil, über das Theraband, bis hin zur genialen Hantelbank in einladender Lederoptik, und schließlich der nagelneue Heimtrainer mit allem Schnick Schnack.

Ich hatte mir vorgenommen, jeden Abend nach der Arbeit ein Stündchen runterzugehen und etwas für meine Gesundheit zu tun. Und für meinen Six-Pack, den ich natürlich nicht ansatzweise vorzuweisen habe, aber umso lieber hätte. Welche Frau steht nicht auf einen durchtrainierten Männerkörper?

Doch jeden Abend das gleiche Spielchen. Paul, der gemeine Hund, raunt mir heimtückisch ins Ohr, wie schön es doch wäre, heute mal alle Viere gerade zu lassen und den Abend als Couchpotatoe ausklingen zu lassen.
Doch damit ist jetzt endgültig Schluss. Ich werde Paul besiegen und in Ketten legen.

Ab sofort setze ich mir ganz konkrete Ziele.
Wie fange ich an? Ein genau ausgearbeiteter Handlungsplan wird erstellt. Ich formuliere meinen generellen Vorsatz, nämlich von jetzt an regelmäßig zu Trainieren, und welches Sportgerät ich jeden Abend für eine Stunde zu meinem Trainingspartner machen werde.

Gesagt getan. Und sehr seltsam. Aus dem abendlichen Kampf mit Paul gehe ich fast immer als Sieger heraus. Es wird mir zur lieben Gewohnheit, einen Haken hinter meinen Tagesplan zu machen, der gleichzeitig ein Vertrag mit mir selbst ist, und mich anschließend mit einem coolen Wasser auf meine Couch zu legen, müde und zufrieden.

Bewegung tut gut. Mein Weg zum Six-Pack ist geebnet und mir macht Sport mittlerweile riesigen Spaß. Ich überlege, ob ich nicht demnächst mit Karate, Judo oder Boxen anfange, denn ich habe keine Angst mehr vor Paul. Ich weiß, dass ich durchhalten werde.

Ich kann Jedem raten, der auch von einem “Paul” oder “Georg” gequält wird, sich ein Ziel zu setzen und eine passende Sportart auszusuchen, entweder allein oder in der Gruppe, drinnen oder draußen. Die Motivation kommt von selbst.

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